Lärmschutz für Untertürkheim

Im Rahmen von Stuttgart 21 (PFA 1.6b) soll der stillgelegte Güterbahnhof in Untertürkheim zu einem großen Abstellbahnhof umgebaut werden. Die Deutsche Bahn möchte dort Personenzüge abstellen, reinigen und warten.

Leider wurde bisher der Lärmschutz vernachlässigt. Besonders nachts muss mit Lärmbelästigung in vielen Teilen von Untertürkheim gerechnet werden. Wir müssen jetzt gemeinsam handeln, damit wir in Zukunft ruhig schlafen können.

  • Nachts wird in vielen Bereichen von Untertürkheim und Luginsland der Lärmschutz-Grenzwert überschritten
  • Die Lebens- und Schlafqualität wird reduziert, da z.B. ein Schlaf bei geöffnetem Fenster nicht mehr möglich ist
  • Die Grundstückswerte werden durch die Lärmbelastung reduziert

Das stört uns!

  • Täglich 180 Züge, die von außen und innen gereinigt werden und nachts geparkt werden
  • Eine Signalhorn-Probe, wenn die Züge wieder in Betrieb genommen werden: Das ist ein 120 Dezibel lauter Pfiff, der uns ab 3 Uhr nachts aufweckt
  • Bremsenquietschen
  • Rangierfahrten über Weichen mit engen Radien
  • Ablassen von Druckluft
  • Klimaanlagen und Kompressoren
  • LKW-Verkehr zur Versorgung des Abstellbahnhofs und Entsorgung des Mülls
  • Baulärm über Jahre hinweg

Kann man überhaupt noch etwas erreichen?

Ja, das kann man – jetzt geht es nämlich erst richtig los. Die Mitglieder des Lärmschutz Untertürkheim e.V. haben das Genehmigungsverfahren intensiv begleitet. Daher kennen wir die falschen Prämissen und können dagegen effektiv gerichtlich vorgehen. Die Behauptung der Deutschen Bahn, mit dem Abstellbahnhof wird es leiser, ist kaum haltbar:

Verlegung der Güterzugstrecke auch heute schon möglich

Nachweislich falsche Annahme der Zugzahlen

Ohne S21 hätten wir heute schon eine Lärmschutzwand

Die 120dB Signalhornprobe ist im Lärmgutachten unberücksichtigt

Öffentlichkeit nicht transparent informiert

Das sind nur einige der stichhaltigsten Argumente. Für Details oder Fragen stehen wir gern zur Verfügung!