Lärmschutz für
Stuttgart-Untertürkheim

Im Rahmen von Stuttgart 21 (PFA 1.6b) soll der stillgelegte Güterbahnhof in Untertürkheim zu einem großen Abstellbahnhof umgebaut werden. Die Deutsche Bahn möchte dort Personenzüge abstellen, reinigen und warten.

Leider wurde bisher der Lärmschutz vernachlässigt. Besonders nachts muss mit Lärmbelästigung in vielen Teilen von Untertürkheim gerechnet werden. Wir müssen jetzt gemeinsam handeln, damit wir in Zukunft ruhig schlafen können.

Spendenstand

10% gespendet
(Ziel: 15.000 EUR, um die Kosten der Klage zu tragen)

„Was geht mich das an?“

  • Sie wohnen im Ortskern von Untertürkheim, in Luginsland oder Rotenberg und schätzen Ihre Nachtruhe
  • Das könnte bald vorbei sein, denn in vielen Bereichen wird der Lärmschutz-Grenzwert überschritten (max. 49 Dezibel [dB(A)] nachts für Wohngebiete)
  • Die Lebens- und Schlafqualität wird reduziert, da z.B. ein Schlaf bei geöffnetem Fenster nicht mehr möglich ist
  • Die Grundstückswerte werden durch die Lärmbelastung reduziert

Newsletter

Jetzt kostenlos zum Newsletter von Lärmschutz Untertürkheim e.V. anmelden.

  • Immer die neuesten Informationen zur Klage gegen den Abstellbahnhof
  • Berichterstattung zur Lärmemission von neutraler Stelle
  • Jederzeit und einfach wieder abbestellbar

In Untertürkheim

Es wird laut

Verlagerung nach Untertürkheim

  • Aktuell befindet sich der Abstellbahnhof am Rosensteinpark nahe des Hauptbahnhofs. Die dort abgestellten Züge sollen in Zukunft nach Untertürkheim.
  • Anhand der Größe des bisherigen Areals lässt sich sofort erahnen, dass Einiges auf Untertürkheim zu kommt:
  • Täglich mind. 180 Züge, die von außen und innen gereinigt werden und nachts abgestellt werden.
  • Die Fotos zeigen das große Areal im Rosensteinpark.

Aktueller Abstellbahnhof Rosensteinpark

Aktueller Abstellbahnhof Rosensteinpark

Neue Lärmquellen

  • Signalhorn-Probe mit 120 Dezibel [dB(A)]: das entspricht dem Geräuschpegel eines Presslufthammers oder eines Düsenfliegers
  • Bremsenquietschen beim Rangieren
  • Kurvenkreischen beim Abrollen über Weichen mit engen Radien (Rad-Schiene-Geräusche) 
  • Ablassen von Druckluft
  • Permanentes Geräusch von Lüftern und Kompressoren
  • LKW-Verkehr: Versorgung des Abstellbahnhofs und Entsorgung des Mülls
  • Baulärm über Jahre hinweg

Das ist natürlich blöd. Müssen wir uns damit abfinden?

… nein, das darf so nicht kommen. Dafür setzt sich der Verein „Lärmschutz  Untertürkheim“ ein und wird eine Klage gegen das Bahnvorhaben unterstützen.

Der Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) basiert auf falschen Prämissen. Da die Mitglieder des Lärmschutz Untertürkheim e.V.  das Genehmigungsverfahren intensiv begleitet haben, können wir dagegen effektiv gerichtlich vorgehen. Hier sind die Hauptargumente, warum das Lärmgutachten der Deutschen Bahn falsch ist:

Verlegung der Güterzugstrecke auch heute schon möglich

Nachweislich falsche Annahme der Zugzahlen

Ohne S21 wäre eine Lärmschutzwand bereits umgesetzt (wie z.B. in Esslingen)

Die 120 Dezibel Signalhornprobe ist im Lärmgutachten unberücksichtigt

Öffentlichkeit nicht transparent informiert

Das sind nur einige der stichhaltigsten Argumente. Für Details oder Fragen stehen wir gern zur Verfügung!